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Definition

Die bürgerliche Mitte ist da, ...

... wo die individuelle Freiheit am größten ist

Motto: Modern, bürgerlich, weltoffen, tolerant und wehrhaft

 

Erläuterungen und Erkenntnisse

1. Je weiter man sich von der bürgerlichen Mitte nach links bewegt, umso geringer wird die individuelle Freiheit zu Gunsten des Kollektivs des Kommunismus, Stalinismus, Maoismus, etc.

2. Je weiter man sich von der bürgerlichen Mitte nach rechts bewegt, umso geringer wird die individuelle Freiheit zu Gunsten des Kollektivs des Nationalismus, Nationalsozialismus, Personendiktatur, etc.

3. Je weiter man sich von der bürgerlichen Mitte nach oben (Himmel) bewegt, umso geringer wird die individuelle Freiheit zu Gunsten des Kollektivs des Gottesstaates (islamisch, christlich, etc.).

4. Je weiter man sich von der bürgerlichen Mitte nach unten (Mutter Erde) bewegt, umso geringer wird die individuelle Freiheit zu Gunsten des Kollektivs des Ökostaates.

 

Einige Meilensteine der letzten 1.000 Jahre bei der Entwicklung der individuellen Freiheit sind bspw.: „Stadtluft macht frei“, Unabhängigkeitserklärung der USA 1776, Franz. Revolution 1789, Reformen in Preußen 1807-1821 (Aufhebung der Leibeigenschaft, Schulpflicht, etc.), Abschaffung der Sklaverei, Emanzipation der Frau, sexuelle Selbstbestimmung der letzten Jahrzehnte.

 

Die individuelle Freiheit ist die treibende Kraft hinter der Entwicklung zur heutigen Industriegesellschaft. Die individuelle Freiheit setzt bei den Menschen die Energien und Fähigkeiten frei, die zu Wohlstand und Freiheit geführt haben. Das individuel freie „Team“ ist die demokratische Antwort auf das weitgehend gleichgeschaltete “Kollektiv”.

Die bürgerliche Mitte ist - auch im jeweiligen historischen Kontext gesehen - modern, bürgerlich, weltoffen, tolerant und wehrhaft.

 

Das real existierende Bürgertum sucht seinen jeweiligen Weg und pendelt im Laufe der Zeit dabei mal mehr oder weniger nah an der (objektiven) bürgerlichen Mitte. Mal mehr oder weniger weit zu den Extremen nach rechts, links, religiös, öko, o.a..

...

wird fortgesetzt

 

Anwendungen

 

Diskurs

Der freie Diskurs ist die Quelle gemeinsamer Erkenntnis

und das stärkste erkenntnisbildende Werkzeug der Bürgerlichen Mitte und der Demokratie.

Der freie Diskurs ist wie Sport. Wer inhaltlich und rethorisch gut trainiert ist kann gewinnen.

 

Fragen an die Extreme

An Rechtsextreme und Rassisten

Irritiert es Euch nicht, ...

... dass das militärisch, wirtschaftlich und kulturell stärkste Land der Welt eine multiethnische Gesellschaft mit Demokratie und Marktwirtschaft ist – die USA?

An Kommunisten und andere Linksextreme
Irritiert es Euch nicht, ...

... dass Eure Arbeiterklasse in kapitalistischen Ländern mit Marktwirtschaft/Demokratie und einer profitorientierten Wirtschaft den höchsten Lebensstandard hat, den sozialistische Länder nie erreichen konnten?

An religiöse Extreme, die den Gottesstaat wollen und buchgläubig sind, gleich ob islamisch, christlich, etc.

Irritiert es Euch nicht, ...

... dass die militärisch, wirtschaftlich und kulturell stärksten Länder säkular sind, während noch kein Gottesstaat dieses geschafft hat? Und das diese überlegenen säkularen Staaten alles Demokratien nach westlichem Vorbild sind, in denen die meisten Eltern ihre Kinder – Jungen und Mädchen – frei und tolerant miteinander umgehen lassen - inkl. sexueller Beziehungen?

An Ökoextreme, die wirtschaftliches Wachstum und vieles andere verbieten wollen

Irritiert es Euch nicht, ...

... dass am meisten für die Umwelt in Ländern getan wird, die ein hohes materielles Lebensniveau, freies wirtschaftliches Wachstum und die individuelle Freiheit dieses zu geniessen haben? Und das in unfreien Ländern mit dem niedrigsten oder keinem wirtschaftlichen Wachstum die Umwelt am meisten geschädigt wird und bleibt (sozialistische Länder, afrik. Länder, etc.)?

 

Arm und Reich - die Unterschiede werden immer geringer

Wir hatten in den letzten Jahrzehnten ein Riesenwachstum an Gebrauchswerten für Jeden. Autos, Reisen, Haushaltsgeräte, Medien, Internet, usw. haben sich für beinahe Jedermann in einem Ausmaß entwickelt, das an paradiesische Zustände erinnert. Jedenfalls, wenn man es aus der Sicht früherer Zeiten betrachtet. Nur redet öffentlich niemand darüber.

Dadurch sind - in Gebrauchswerten betrachtet - die Unterschiede zwischen Arm und Reich, oben und unten, etc., geringer geworden – und zwar auf nahezu allen Gebieten: Bildung, Mobilität, Komfort, Güter, etc. Die geldlichen Unterschiede in Einkommen und Vermögen spielen dieses kaum wieder. Man kann auch sagen: Es ging den Armen noch nie so gut wie heute.

Es ist eben sehr bedeutend, ob der Unterschied im Grad des Sattwerdens besteht oder im mehr oder weniger schlemmen, kleines oder großes Auto, selten Fliegen oder regelmäßig Fliegen, etc.. Dieser Unterschied in Gebrauchswerten von früher zu heute kann jeder mit etwas Fantasie selbst fortsetzen.

 

Links, Rechts, Himmel und Erde

Über die Ränder der Bürgerlichen Mitte und ihre Markenzeichen

...

Wird fortgesetzt

 

Ich suche Jemanden, der mit mir ein Buch zum Thema schreibt.

 

Klaus Öllerer

Publizist und Ingenieur

Viktoriastr. 5A

30451 Hannover

0170 92 60 771

klaus.oellerer@oellerer.net

(gilt hier auch als Impressum)

Letzte Änderung: 29.03.2015, 06.12.2015

 

Debatte

Leserkommentare in FAZ.net

Kapitalismus ist ein sich selbst regelndes System ...
Klaus Öllerer - 19.08.2014 11:39
... im Gegensatz zum Sozialismus, etc., die von Hand gesteuert werden müssen.

Diese sich selbst regelnde Eigenschaft des Kapitalismus hätte in dem Artikel hervorgehoben werden können. Diese Selbstregelung macht auch den entscheidenden evolutionären Vorteil des Kapitalismus aus. Im Übrigen ist auch die Demokratie Bestandteil des Kapitalismus.

In Jahrhunderten hat uns die Marktwirschaft gegen alle Widerstände zur Demokratie hin geführt. ;-))

Diese Selbstregelungseigenschaft führt auch dazu, dass im Kapitalismus aufkommende Probleme wie Umweltzerstörung entsprechend "ausgeregelt" werden können. Umweltschutz ist ein Begriff, der logischerweise auch im Kapitalismus erfunden wurde.

 

Definition: Was ist Kapitalismus?
Klaus Öllerer - 19.08.2014 19:14
1. Die Kapitalrendite ist die vorherrschende wirtschaftliche Leitgrösse im Gesellschaftssystem Kapitalismus.

2. Je größer die individuelle Freiheit, um so besser führt der Kapitalismus zur Befriedigung der Bedürfnisse (materiell und geistig) der allermeisten Gesellschaftsmitglieder.

3. Daher ist neben der Marktwirtschaft als die eine Seite, auch die Demokratie die andere Seite der Medaille, die Kapitalismus heißt.

Die Richtigkeit vorstehender Thesen kann sich jeder im wirklichen Leben anschauen:

Alle entwickelten Industrieländer haben maximalen Wohlstand für ihre Bürger und sind gleichzeitig Marktwirtschaften und Demokratien nach westlichem Muster oder sind mehr oder weniger dabei es zu werden.

 

Zum FAZ-Artikel: Die unerwiderte Liebe der Menschen zum Kapitalismus

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/wirtschaftswachstum-die-unerwiderte-liebe-der-menschen-zum-kapitalismus-13102904-p5.html?printPagedArticle=true#pageIndex_5

 

 

Anhang

Visualisierung

eine erste Idee

 

2013.11.18_Kompass_buergerlicheMITTE_1

 

 

Die Bürgerliche Mitte

- erste Ansätze einer Theorie -

erste provosorische Internetseite